Prüfen, ob eine E-Mail-Adresse existiert, bedeutet zu bestätigen, dass an dieser Domain ein echtes Postfach aktiv ist. So vermeiden Sie den Versand an nicht vorhandene Adressen, der Hard Bounces verursacht und Ihre Absenderreputation schädigt.
Schritte zur Prüfung der E-Mail-Existenz
1. Syntaxprüfung durchführen
Bestätigen Sie die gültige Adressstruktur, bevor Sie Netzwerkabfragen starten. Ungültige Syntax bedeutet immer, dass die Adresse nicht existiert.
2. MX-Record der Domain abfragen
Nutzen Sie DNS, um die Mailserver der Domain zu finden. Fehlt ein MX-Record, kann die Domain keine E-Mail empfangen und die Adresse existiert praktisch nicht.
3. Per SMTP verbinden
Öffnen Sie eine Verbindung zum Mailserver und senden Sie: EHLO, MAIL FROM und RCPT TO. Die Serverantwort zeigt, ob das Postfach akzeptiert (250) oder abgelehnt (550) wird. Das ist die entscheidende Prüfung.
4. Sonderfälle behandeln
Catch-All-Server akzeptieren jede Adresse, unabhängig davon, ob das Postfach existiert. Markieren Sie die Adresse dann als „Catch-All“ statt als bestätigt gültig. Einmal-E-Mail-Dienste erzeugen temporäre Postfächer, die technisch existieren, aber für Marketing wertlos sind.
Tipps
- Senden Sie niemals Cold E-Mails an nicht verifizierte Adressen — ISPs markieren Sie.
- Ein Hard Bounce = eine nicht existierende Adresse. Sofort entfernen.
- Nutzen Sie die BillionVerify API in Anmeldeformularen für Echtzeit-Prüfungen.