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I Hope This Email Finds You Well — Bessere Alternativen

„I hope this email finds you well“ ist der überstrapazierte E-Mail-Einstieg. Empfänger überspringen ihn. Warum er schadet und was Sie stattdessen schreiben.

„I hope this email finds you well“ ist der überstrapazierte E-Mail-Einstieg. Empfänger überspringen ihn. Dieser Leitfaden erklärt, warum er Ihrer E-Mail schadet und was Sie stattdessen schreiben sollten.

Bessere E-Mail-Eröffnungen schreiben

1. Den Füll-Einstieg komplett streichen

Die schnellste Verbesserung: den Einstieg löschen und mit dem eigentlichen Punkt beginnen. „Ich habe Ihren Beitrag zu X gesehen — ich wollte Y teilen“ ist stärker als jede Höflichkeitsfloskel.

2. Etwas Konkretes ansprechen

Erwähnen Sie etwas Echtes und Aktuelles zum Empfänger: einen Beitrag, einen Meilenstein des Unternehmens, eine gemeinsame Verbindung. Konkretheit beweist, dass Sie keine Vorlagen-Massenmail senden.

3. Mit Mehrwert oder Kontext öffnen

Wenn Sie einen Übergang brauchen, führen Sie mit dem Thema der E-Mail ein. „Nachfassend zu unserem Gespräch über X“ oder „Kurze Frage zu Ihren Q2-Plänen“ sagt dem Leser sofort, warum weiterlesen lohnt.

4. Den Ton an die Beziehung anpassen

Bestehende Kunden und Kollegen vertragen direkte, lockere Einstiege. Kaltakquise profitiert von einem wärmeren, aber weiterhin konkreten Aufhänger. Formelle Kontexte (Recht, Führungsebene) verlangen professionelle, aber zielgerichtete Eröffnungen.

Bessere Alternativen

  • „Nur kurz nachfassend zu [konkretem Punkt]…“
  • „Ihre aktuelle Ankündigung zu [X] gesehen — Glückwunsch.“
  • „Kurze Frage zu [konkretem Thema].“
  • „[Gemeinsamer Kontakt] hat vorgeschlagen, dass ich mich melde.“
  • „Ich habe Ihren Text zu [Thema] gelesen und wollte einen verwandten Gedanken teilen.“

Häufig gestellte Fragen

Warum ist „I hope this email finds you well“ so schlecht?

Es ist eine Füllfloskel ohne Informationswert, die nach Vorlage klingt. Leser haben sie tausendfach gesehen und erkennen sie sofort als unpersönlichen Versand. Sie verschwendet die wichtigsten Worte der E-Mail — die ersten.

Sind Höflichkeitsfloskeln in E-Mails jemals in Ordnung?

Kurze, aufrichtige Formulierungen sind in bestehenden Beziehungen in Ordnung. „Hoffentlich hattest du schöne Feiertage“ unter Kollegen ist normal. Das Problem ist der Einsatz als universeller Einstieg in Kaltakquise oder geschäftskritischen Nachrichten, wo er keinen Mehrwert liefert.

Was macht einen guten E-Mail-Einstieg aus?

Ein guter Einstieg ist konkret, für den Empfänger relevant und kommt in ein bis zwei Sätzen auf den Punkt. Er beantwortet „Warum weiterlesen?“, bevor der Leser die Frage stellen kann.

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